HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG Der "Rassestandard" des EMASCD beschreibt die charakteristischen Merkmale des Miniature American Shepherd. Er bezieht sich in erster Linie auf den Phänotyp (Erscheinungsbild), mittelbar aber auch auf den Genotyp (Erbbild). Bei der Abfassung des Textes hat sich der EMASCD weitestmöglich am Rassestandard des "American Kennel Club (AKC)" & " Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)" orientiert. Allgemeines Erscheinungsbild Der Miniature American Shepherd ist ein kleiner Hütehund, dessen Ursprung in den USA liegt. Er ist etwas länger als hoch, mit moderater Knochenstärke und in der Proportion von Höhe zu Gewicht ohne Extreme. Seine Bewegungen sind geschmeidig, leicht und balanciert. elegant und ausbalanciert. Diese außergewöhnliche Beweglichkeit kombiniert mit Kraft und Ausdauer erlaubt ihm das Arbeiten in unterschiedlichen Gebieten. Dieser vielseitige und dynamische Hund ist ein außergewöhnlicher Athlet mit überragender Intelligenz und dem Bestreben demjenigen zu gefallen, dem er ergeben ist. Er ist sowohl ein loyaler Begleiter als auch ein fügsamer Arbeiter, was man sofort an seinem aufmerksamen Ausdruck erkennen kann. Sein Ausdruck ist wachsam, aufmerksam und intelligent, er darf reserviert und/oder wachsam Fremden gegenüber wirken. Das doppelte Haarkleid ist von mittlerer Länge und Struktur, es kann einfarbig oder gemerlt sein, mit oder ohne weißen und/oder kupferfarbenen Abzeichen Charakter/ Wesen Der Miniature American Shepherd ist intelligent, in erster Linie ein Arbeitshund mit starkem Hüte- und Schutztrieb. Er ist ein außergewöhnlicher Begleiter, er ist vielseitig, leicht zu trainieren und erfüllt die ihm gestellten Aufgaben mit großem Stil und Enthusiasmus. Er ist Fremden gegenüber reserviert, zeigt jedoch keine Scheu. Er ist ein belastbarer und ausdauernder Arbeiter, der sein Benehmen und seine Erregung seinen Aufgaben anpasst. anpasst. In seiner Familie ist er stets unterordnungsbereit, wachsam, gutmütig, hingebungsvoll und loyal. DISQUALIFIZIERENDE FEHLER: Aggressive oder übermäßig ängstliche Hunde Hunde, die deutlich physische Abnormitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden. Kopf Der Kopf ist sauber geschnitten, trocken und in Proportion zum Körper. Der Oberkopf ist flach bis leicht gewölbt. Seine Länge und Breite sind gleich der Länge der Schnauze, die ausgeglichen und proportioniert zum Rest des Kopfes ist. Die Schnauze verjüngt sich leicht zu einer gerundeten Nasenspitze. Der Stopp ist mittelmäßig ausgeprägt, aber deutlich erkennbar. Augen Die Augen sind schräggestellt, mandelförmig, weder hervorstehend noch eingesunken, in gutem Größenverhältnis zum Kopf. Ein oder beide Augen sind braun, blau, bernsteinfarben oder ihre Farbe ist eine Kombination oder Variation dieser Farben, auch gefleckt oder marmoriert. Die Augenränder der roten oder redmerlefarbenen Hunde sind vollständig leberfarben pigmentiert, die Augenränder der schwarzen oder bluemerlefarbenen Hunde sind vollständig schwarz pigmentiert. Ohren Sie sind dreieckig, von moderater Größe und hoch am Kopf angesetzt. Bei voller Aufmerksamkeit kippen die Ohren nach vorne oder zur Seite als Rosenohr. SCHWERE FEHLER: Stehohren und Hängeohren (Houndears) Weißfärbung, die mehr als ein Viertel eines Ohres beträgt Schädel Das Schädeldach ist flach bis leicht gewölbt. Der Hinterhauptstachel kann etwas sichtbar sein. Die Schädellänge entspricht in etwa der Schädelbreite. Stopp: Der Stopp ist mäßig ausgeprägt, aber klar definiert. Nase: Rote und redmerlefarbene Hunde haben einen leberfarbenen Nasenschwamm, bluemerlefarbene und schwarze Hunde haben einen schwarzen Nasenschwamm. Eine volle Pigmentierung des Nasenschwamms wird bevorzugt. Der Nasenschwamm muss zu mindestens 50% pigmentiert sein. Weniger als 50% Pigmentierung des Nasenschwamms sind zuchtausschließend. SCHWERE FEHLER: 25-50% unpigmentierter Nasenschwamm DISQUALIFIZIERENDE FEHLER: Über 50% unpigmentierter Nasenschwamm. Gebiss/ Zähne Komplettes vollzahniges Scherengebiss mit gesunden weißen Zähnen. Ein Zangengebiss wird toleriert. Überbiss oder Unterbiss von mehr als 2mm sind zuchtausschließend DISQUALIFIZIERENDE FEHLER: Vor- oder Rückbiss Fang: Der Fang ist von mittlerer Breite und Tiefe und verläuft gleichmäßig zu einer runden Spitze ohne dass diese schwer, quadratisch, spitz oder lose wirkt. Die Länge ist gleich der Länge des Oberkopfes. Von der Seite gesehen laufen die Begrenzungslinien von Schädeldach und Fang parallel mit einem leichten Winkel vom Schädeldach abwärts zum Nasenspiegel. Nacken und Körper Nacken: Der Nacken ist fest, klar und steht in guter Proportion zum Köper. Er ist von mittlerer Länge, leicht gewölbt und gut in den Schultern eingesetzt. Körper: Der gesamte Körperbau erweckt einen kräftigen und starken Eindruck, ohne grob zu wirken. Oberlinie: Der Rücken ist sowohl im Stand wie in der Bewegung fest und gerade vom Widerrist bis zum Kuppe gerade. Lende: Die Lende ist von oben gesehen stark und breit. Kruppe: Die Kruppe ist moderat abfallend. Körper: Der Köper ist fest und in guter Kondition. Brust und Rippen: Die Brust ist fest und tief, reicht bis zu den Ellbogen mit wohlgeformten Rippen. Untere Profillinie und Bauch: Die untere Linie ist leicht aufgezogen. Rute: Eine lange Rute oder natürliche Stummelrute (NBT) wird bevorzugt. Eine kupierte Stummelrute wird toleriert, soweit der Hund aus einem Land stammt, in welchem das Kupieren zulässig ist. Medizinische Indikationen zum Kupieren wird toleriert. Die lange Rute wird im entspannten Zustand mit einer leichten Kurve nach unten getragen. Bei Aufregung oder in Bewegung kann die Rute erhoben mit einem betonten Kringel getragen werden. Vorderhand Die Vorhand ist wohlgeformt und in passender Proportion zur Hinterhand. Schulter: Die Schulterblätter (scapula) sind lang, flach und eng angesetzt am Widerrist, und gut nach hinten gestellt. Oberarm: Der Oberarm (humerus) ist von gleicher Länge wie das Schulterblatt und nahezu im rechtem Winkel an die Schultern angesetzt. Die Vorderbeine sind gerade und kräftig und gehen senkrecht auf den Boden. Ellenbogen: Das Ellenbogengelenk ist gleichweit vom Boden entfernt wie vom Widerrist. Von der Seite gesehen liegt das Ellenbogengelenk direkt unter dem Widerrist. Die Ellbogen sollen eng an den Rippen anliegen. Fesseln/ Vordermittelfuß (Metacarpus): Sie sind kurz, dick und stark, aber dennoch flexibel und zeigen von der Seite betrachtet einen leichten Winkel. Vorderpfoten: Die Pfoten sind oval geformt, kompakt mit eng verbundenen gut gewölbten Zehen. Die Ballen sind dick und elastisch, die Krallen sind kurz und kräftig. Die Krallen können unterschiedlich gefärbt sein. Hinterhand Allgemeine Erscheinung: Breite der Hinterhand und Vorderhand sind nahezu identisch. Winkelung: Die Winkelung von Becken (Pelvis) und (Oberschenkel (Femur) entspricht der Winkelung von Schulterblatt und Oberarm, wobei sie nahezu einen rechten Winkel bilden. Kniegelenke: Die Kniegelenke sind klar definiert. Sprunggelenk: die Sprunggelenke sind kurz, sind senkrecht zum Boden und von hinten betrachtet parallel zu einander. Sie sind fest und nicht weich. Hinterpfoten: Die Pfoten sind oval geformt und kompakt, mit eng verbundenen, gut gewölbten Zehen. Die Ballen sind dick und elastisch. Die Krallen sind kurz und stark. Sie können unterschiedlich gefärbt sein. Gangwerk Geschmeidig, frei und leicht, zeigt eine enorme Beweglichkeit, ist gut ausbalanciert mit raumgreifendem Schritt. Vorder-und Hinterbeine bewegen sich gerade und parallel mit der Köpermitte. Mit Erhöhung der Geschwindigkeit konvergieren die Vor-und Hinterhand zur Körpermitte des Hundes während der Rücken stabil und gerade bleibt. Im Trab ist der Kopf in einer natürlichen Position, den Hals nach vorne gerichtet, den Kopf auf Höhe der Rückenlinie oder leicht darüber getragen. Er muss jederzeit agil und in der Lage sein sofort die Richtung oder die Geschwindigkeit zu wechseln. Fell Von mittlerer Beschaffenheit, glatt bis leicht gewellt, wetterbeständig von mittlerer Länge mit Unterwolle. Die Qualität der Unterwolle variiert mit dem Klima. Das Haar ist kurz und glatt am Kopf, an der Außenseite der Ohren, der Vorderseite der Vorderbeine und unterhalb der Sprunggelenke. Die Rückseite der Vorderbeine ist mäßig befedert, die „Hosen“ sind mittelvoll. Mähne und Halskrause sind mäßig, bei Rüden ausgeprägter als bei Hündinnen. Untypische Fellbeschaffenheit ist ein schwerer Fehler. Haarkleid Länge/Textur Die Gesamterscheinung des Haarkleides ist moderat. Das Haar ist von mittlerer Textur, glatt bis wellig, wetterresistent und von mittlerer Länge. Entsprechend dem Klima darf die Unterwolle in Quantität variieren. Am Kopf und an den Vorderbeinen ist das Fell kurz und weich. Die Rückseite der Vorderbeine und die Hosen sind moderat befedert. Der moderate Kragen ist bei Rüden ausgeprägter als bei Hündinnen. An den Ohren, den Füßen, der Rückseite des Sprunggelenks, dem Vordermittelfuß und an der Rute darf das Fell getrimmt werden, ansonsten soll das Fell natürlich präsentiert werden. Farbe Die Farben sind vielseitig und variieren individuell. Ohne irgendeine Präferenz gibt es die folgenden Farben: schwarz (black), blue merle, rot (red/leberfarben) und red merle. Das Merle darf sich in einer unterschiedliche Menge von Punkten, Marmorierung und Flecken zeigen. Die Unterwolle darf etwas heller wie das Deckhaar sein. Asymmetrische Zeichnungen sind nicht zu bestrafen. SCHWERE FEHLER: Untypisches Fell Kupferfarbene Abzeichen Kupferfarbene Abzeichen sind nicht gefordert aber wenn sie vorhanden sind, sind sie in den folgenden Arealen erlaubt: um die Augen, auf den Füßen, den Beinen, an der Brust, auf der Schnauze, an der Unterseite des Halses, im Gesicht, an der Unterseite der Ohren, an der unteren Linie des Körpers, unter dem Schwanzansatz und den Hosen. Kupferfarbene Abzeichen kommen in verschiedenen Farbnuancen von cremebeige bis zu rostfarben vor, wobei es keine Präferenz gibt. Im Gesicht, an den Beinen, Füßen oder in den Hosen kann es zu einer Vermischung mit der Hauptfarbe kommen. Weiße Abzeichen Weiße Abzeichen sind nicht gefordert, wenn sie jedoch vorhanden sind, dürfen sie nicht vorherrschend sein. In weißen Abzeichen können Tüpfel vorkommen. Auf dem Kopf darf weiß nicht die vorherrschende Farbe sein, die Augen müssen komplett farbig umrandet und pigmentiert sein. Red merle und rot (red) weisen eine leberfarbene Pigmentierung um die Augenlider auf. Blue merle und schwarz (black) haben schwarz pigmentierte Augenränder. Komplett gefärbte Ohren sind bevorzugt. In jeder Kombination sind Weißzeichnungen nur in folgenden Bereichen erlaubt: Schnauze, Wangen, Oberkopf, eine Blesse auf der Stirn, im Nacken als teilweiser oder kompletter Kragen, auf der Brust, dem Bauch, den Vorder- und Hinterbeinen, an den Sprunggelenken und hier kann es in einer dünnen Linie zum Knie auslaufen. Von der Seite betrachtet kann eine kleine Menge weiß von der unteren Linie zu sehen sein, nie jedoch mehr als 2,5 cm über dem Ellbogen. Der Haaransatz des weißen Kragens darf nicht hinter dem Widerrist liegen. Vollständig lange Ruten können eine weiße Rutenspitze haben. SCHWERE FEHLER: Weißfärbung, die mehr als ein Viertel eines Ohres beträgt DISQUALIFIZIERENDE FEHLER: Andere als die anerkannten Farben. Weiße Flecken auf dem Körper, was alle auffälligen isolierten Flecken oder Punkte beinhaltet, die zwischen Schulter und Rute auf dem Rücken, der Seite und an der Hinterhand zu sehen sind. Größe Rüden weisen eine Schulterhöhe von 35,5 bis 46 cm auf, Hündinnen 33 bis 43 cm. DISQUALIFIZIERENDE FEHLER: Rüden,die kleiner als 35,5 oder größer als 46 cm sind, Hündinnen, die kleiner als 33 oder größer als 43 cm sind. Zuchtausschließende Fehler sind in den Zuchtkleitlinien des EMASCD aufgeführt.
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EMASCD e.V. Erster Mini Australian Shepherd  Club Deutschland e.V. seit 2005 Verein für Mini-/ Toy- Aussie & Mini- Ami seit 2019
Rassestandard des EMASCD e.V. für den
Standard
Miniature Amercian Shepherd