EMASCD e.V. Erster Mini Australian Shepherd  Club Deutschland e.V. seit 2005
Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) Es handelt sich hierbei um eine neurodegenerative Erkrankung aufgrund von lysosomalen Speicherdefekten. Bei Border Collie, American Bulldog, English Setter, Dackel, Australian Shepherd und Tibet Terrier wurden unlängst die jeweils verursachende Mutation ermittelt und so wurde ein Gentest für diese Erkrankung möglich. Klinische Symptome beinhalten eine Steigerung der körperlichen Unruhe und der Aggressivität. Die Hunde werden hyperaktiv und leiden unter epileptischen Zuständen. Die meisten Tiere verlieren die Fähigkeit, die alltäglichen Muskelaktivitäten wie Fressen und Laufen zu koordinieren. Das Alter, in dem die Erkrankung beginnt, sowie der Schweregrad können stark variieren. Beim Tibet Terrier treten die ersten Symptome im Erwachsenenalter auf. Mit zunehmender Neurodegeneration entwickeln jedoch alle Hunde psychische Abnormalitäten und Ataxie. (Quelle: LABOKLIN GmbH und Co.KG, D-97688 Bad Kissingen ) NCL (Neuronale Ceroid-Lipofuszinose) Bei der NCL (Neuronale Ceroid-Lipofuszinose) - oder auch als CCL (Canine Ceroid Lipofuszinose) des Hundes bekannt - handelt es sich um eine unheilbare, tödlich verlaufende Erbkrankheit, bei der er zur Zerstörung vor allem von Nervenzellen kommt. Sie tritt sowohl beim Menschen als auch bei verschiedenen Haustierarten auf (Hund, Rind, Schaf, Ziehe, Katze, Pferd). Betroffene Hunderassen sind neben Australian Shepherd z.B. auch Tibet Terrier, Saluki, Cocker Spaniel, Chihuahua, Jugoslaw. Schäferhund, Dackel, Dalmatiner und andere. Bei der NCL kommt es durch das Fehlen eines Enzyms zur kontinuierlichen Einlagerung eines wachsartigen Abfallproduktes des Zellstoffwechsels (Ceroid-Lipofuszin) vor allem in den Nervenzellen der Netzhaut des Auges und des Gehirns, wodurch diese zu Grunde gehen. Ursache ist eine Mutation in unterschiedlichen Genen. Es erkranken nur diejenigen Hunde daran, die beide Gene mit dem Gendefekt besitzen. Dies kann dann auftreten, wenn ein Rüden und eine Hündin, die das mutierte Gen tragen, dieses an ihren Nachkommen weitervererben. Beim Gordon Setter können die ersten klinischen Symptome meist im Alter zwischen 12 und 18 Monaten beobachtet werden. Die häufigsten Symptome sind Sehschwäche, die zur vollständigen Erblindung führen kann sowie Verhaltensänderungen wie Aggressivität, Angstzustände, Unruhe, Stubenunreinheit und Veränderungen im Gangbild. Durch den Verlust der Muskelkoordination ist das flüssige Zusammenspiel von Bewegungsabläufen gestört (Ataxie), so dass der betroffene Hund Schwierigkeiten beim Laufen, Essen und Trinken hat. Darüber hinaus treten auch Krampfanfälle (Epilepsie) auf. Die Symptome verschlimmern sich im Laufe der Erkrankung, so dass die Tiere häufig eingeschläfert werden müssen. Quelle uns Informationen rund um den DNA-Text findet man auf der Internet-Seite des Labors: http://www.antagene.com
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NCL Neuronale Ceroid Lipofuszinose